RAPÈ ZEREMONIE
EINZEL-SITZUNGEN & KREISE

Gehalten, geführt und inspiriert durch indigene Weisheit und Tradition.

Was erwartet dich in einer Rapé Zeremonie?

In erster Linie dürfen wir einfach Mensch sein – ohne jede Erwartung.

Jede Zeremonie entfaltet sich organisch und bleibt offen für das, was im Moment entstehen möchte. Gleichzeitig gibt es einen klaren, achtsam gehaltenen Rahmen, der Orientierung und Halt gibt.

Es ist ein Raum, in dem du nichts darstellen musst, in dem du nicht funktionieren brauchst, sondern einfach da sein darfst – mit allem, was gerade ist

  • In der Regel beinhaltet eine Zeremonie:

    • ein gemeinsames Ankommen und eine Einführung

    • eine sanfte Reinigung (z. B. durch Räucherung)

    • das Setzen einer persönlichen Intention (freiwillig)

    • die Anwendung von Rapé in ein bis mehreren Runden

    • traditionelle Gebete

    • Phasen der Stille, Musik oder Integration

    Ob im Einzelsetting oder im Kreis – der Fokus liegt stets auf einem geschützten Raum, in dem du dir selbst begegnen und mit den Rapé sitzen kannst.

RAPÈ - Eine ursprüngliche Medizin des Schamanen

Rapé (ausgesprochen Hapé) ist eine traditionelle Pflanzenzubereitung aus dem Amazonasgebiet, die seit Generationen in zeremoniellen und gemeinschaftlichen Kontexten verwendet wird. Sie besteht in der Regel aus fein gemahlenem Tabak – meist Nicotiana rustica (Mapacho) – und der Asche ausgewählter Heilpflanzen oder Bäume.

Für viele indigene Gemeinschaften ist Rapé kein Produkt, sondern Teil eines lebendigen Wissenssystems. Es wird im Rahmen von Ritualen genutzt, die der Ausrichtung, Reinigung und Verbindung dienen – sowohl individuell als auch im kollektiven Feld.

Mir ist es wichtig, diesen kulturellen Ursprung zu achten und Rapé nicht losgelöst davon zu betrachten.

  • Tabak hat in vielen Kulturen eine lange Geschichte als rituelle Pflanze. Anders als im modernen Konsumkontext wurde er traditionell bewusst und in klar definierten Rahmen verwendet – häufig in Verbindung mit Gebet, Intention und Gemeinschaft.

    Im Amazonasgebiet nutzen verschiedene Völker, wie unter anderem die Huni Kuin, Rapé als Teil ihrer zeremoniellen Praxis. Dabei geht es weniger um „Wirkung“ im westlichen Sinne, sondern um Ausrichtung, Präsenz und Beziehung – zu sich selbst, zur Gemeinschaft und zur natürlichen sowie geistigen Welt.

    Die jeweiligen Mischungen unterscheiden sich je nach Stamm, Region und Pflanzenbestandteilen. Sie werden oft mit spezifischen Intentionen hergestellt und weitergegeben.

  • Rapé wird mithilfe eines Blasrohrs (Tepi) in die Nase eingebracht. Dies geschieht traditionell in einem bewussten, ruhigen Rahmen.

    Die Aufnahme über die Nasenschleimhaut führt dazu, dass die Inhaltsstoffe schnell wirken. Gleichzeitig ist die Art der Anwendung auch ein ritueller Akt – sie erfordert Präsenz, Hingabe und die Bereitschaft, sich auf den Moment einzulassen.

    In meiner Arbeit steht dabei nicht die Technik im Vordergrund, sondern der Raum, in dem die Erfahrung stattfinden darf.

  • Rapé ist nicht psychedelisch. Dennoch berichten viele Menschen von einer deutlich veränderten inneren Wahrnehmung.

    Aus traditioneller Sicht wird Rapé genutzt, um:

    • den Geist zu klären

    • die Aufmerksamkeit zu bündeln

    • innere Prozesse zu unterstützen

    • energetische Reinigung anzuregen

    Auf körperlicher Ebene lässt sich ein Teil der Wirkung durch den hohen Nikotingehalt von Nicotiana rustica erklären. Nikotin wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann – je nach Dosierung und individueller Empfindlichkeit – sowohl stimulierende als auch fokussierende Effekte haben.

    Die Kombination mit Pflanzenasche verändert den pH-Wert der Mischung, wodurch die Aufnahme über die Schleimhäute beeinflusst wird.

    Darüber hinaus gibt es Aspekte der Erfahrung, die sich nicht rein biochemisch beschreiben lassen. Hier bewegen wir uns in einem Bereich, der stark von persönlicher Wahrnehmung, innerer Ausrichtung und dem jeweiligen Kontext geprägt ist.

  • Die Wirkung von Rapé ist individuell und nicht vorhersehbar. Häufig berichten Menschen von:

    • einem Moment innerer Stille oder Gedankenruhe

    • erhöhter Klarheit und Präsenz

    • einem Gefühl von Zentrierung

    • emotionaler Öffnung oder innerer Bewegung

    • einem bewussteren Zugang zu eigenen Themen oder Fragen

    Auch körperliche Reaktionen können Teil der Erfahrung sein, insbesondere im Sinne eines Reinigungsprozesses:

    • verstärkter Speichel- oder Tränenfluss

    • Wärmeempfinden oder Schwitzen

    • kurzfristige Übelkeit

    • in manchen Fällen ein körperliches Loslassen (Erbrechen)

    In traditionellen Kontexten werden diese Reaktionen nicht als Nebenwirkung verstanden, sondern als Teil eines Prozesses. Gleichzeitig ist es wichtig, sie achtsam zu begleiten und nicht zu forcieren.

  • Für mich ist die Arbeit mit Rapé kein Mittel, um etwas zu „erreichen“, sondern ein Raum, in dem Begegnung möglich wird.

    Es geht nicht um Intensität oder besondere Erfahrungen, sondern um Präsenz.
    Nicht darum, etwas hinzuzufügen – sondern darum, wahrzunehmen, was bereits da ist.

    Ich begegne dieser Pflanzenmedizin mit Respekt, Zurückhaltung und Dankbarkeit gegenüber den Traditionen, aus denen sie stammt. Gleichzeitig ist mir wichtig, einen Rahmen zu halten, der auch für Menschen ohne kulturellen Hintergrund in diesen Praktiken zugänglich und verantwortungsvoll ist.

  • Rapé ist eine starke Pflanzenzubereitung und sollte nicht leichtfertig verwendet werden.
    Ein bewusster Umgang, eine klare Intention und – besonders zu Beginn – eine achtsame Begleitung sind empfehlenswert.

    Es ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

  • Ich habe Franziska bzgl. einer Rapé Sitzung aufgesucht, da ich meine Lebensrichtung verloren hatte und It Rapé ( Heiliger Schnupftabak) dich wieder mit Mutter Erde verbindet und dich in deinen Lebensfragen unterstützen kann/ neue Impulse schaffen. Franziska beantwortet dazu all die Fragen/ Anregungen oder Bedenken die aufkommen.

    Ehemalige Teilnehmerin

  • Nach der Rapé Zeremonie konnte ich eine innere und außerliche Gelassenheit feststellen. Den Alltagsstress-Sorgen waren für mich leichter zu Händeln und ich empfand dabei keine Müh. Mein Körper/Geist/Seele waren geerdeter und die Entscheidungskraft deutlich intensiver und zielgerichteter.

    Ehemalige Teilnehmerin

  • "Ich empfinde seit der Sitzung eine ganz große Dankbarkeit, Zufriedenheit, Freude, Glück und Liebe für MICH und auch fur meine Mitmenschen. Die Verbindung zu Gott ist viel naher. Das ist unglaublich und hatte dies in dieser Art noch nie zuvor gefühlt."

    Ehemalige Teilnehmerin

  • "Mir begegnen seither Menschen, die mich auf meinem Weg ein Stück weiterbringen, völlig bedingungslos. Das führe ich auf die Herzöffnung zurück, die durch die Rapé Sitzung stimuliert wird. Fur meine erste Rape Erfahrung sind das super positive Ereignisse! Erwartet habe ich nichts und bekam ganz viel! :-)"

    Elisa, 34

  • Anja, 40

    Ich bin wieder bei mir, in mir angekommen. Die vielen Gedanken, die sich zuvor in alle möglichen Richtungen zerstreuten, sind beruhigt. Die Dinge, die an mir unangenehm nagten und hafteten, haben sich meiner Aufmerksamkeit entzogen. Ich fühle mich beruhigt, energetisiert, voller Positivität und Leichtigkeit. Meine Arme und Beine kribbeln noch, so ein leichtes Zittern auch. Einiges bewegt sich und darf gehen.

    Es ist für mich sehr wertvoll und auch immer wieder faszinierend in solchen Kreisen, in der Gemeinschaft zu sein und einfach aufzuladen, meine Energie aufzutanken, die Liebe im Raum aufzusaugen, den Klängen zu lauschen, mein Herz weicher werden zu lassen. Auch die Sicherheit in diesem Kreis zu spüren, mich verletzlich zeigen zu dürfen, ist kostbar. Es gibt noch so viel Schmerz, hinter dem kleinen Gebirge in meiner Brust, der gelöst werden darf.

  • Danke für diesen schönen Abend, den Menschen hier um mich herum, dem Raum, der Musik, dem Rapé. Und danke liebe Franzi für deine Lieder, deine Energie und deine Liebe.

    Teilnehmer Feedback

DU HAST FRAGEN ODER MÖCHTEST MICH KONTAKTIEREN?

ICH FREUE MICH VON DIR ZU HÖREN
HERZLICHST
FRANZISKA